Argon2 ist der Gewinner des Password Hashing Competition und eine der bevorzugten Optionen für die Passwortspeicherung in neuen Projekten. Neben Rechenzeit benötigt der Algorithmus eine festgelegte Menge Arbeitsspeicher, wodurch sich Angriffe mit GPUs und spezialisierter Hardware schwerer durch massive Parallelisierung beschleunigen lassen. Das Tool bietet drei Tabs: Hash erzeugen, Passwort prüfen und Hash analysieren.
Die Voreinstellungen sind nur übliche Ausgangspunkte. Die endgültigen Parameter sollten anhand von CPU, Arbeitsspeicher und gleichzeitigen Anmeldevorgängen auf dem Zielserver ermittelt werden.
Passwort eingeben, Parameter bestätigen und einen Hash im standardmäßigen PHC-Format erzeugen. Der Hash enthält Algorithmusname, Version, m/t/p-Parameter, Salt und Hash-Körper und kann direkt in einer Datenbank gespeichert werden. Das Passwortfeld kann ein- und ausgeblendet werden. Außerdem kann ein zufälliges Passwort erzeugt werden, das ausschließlich zum Testen der Parameter dient.
Der Prüfmodus nimmt einen vorhandenen Argon2-Hash und das zu prüfende Passwort entgegen, liest die im Hash gespeicherten Parameter aus, berechnet den Hash erneut und vergleicht die Ergebnisse. Es wird angezeigt, ob das Passwort übereinstimmt, ohne einen neuen Hash zu erzeugen. Der Analysemodus liest aus dem PHC-String Algorithmus, Version, Speicherbedarf, Iterationen, Parallelität, Salt und Hash-Körper aus und erleichtert damit die Kontrolle, ob die Konfiguration in der Produktion mit der Dokumentation übereinstimmt.
Der Benchmark berechnet mit den aktuellen Parametern mehrfach und zeigt durchschnittliche, minimale und maximale Dauer sowie Empfehlungen zur Optimierung. So lässt sich ein sinnvoller Ausgleich zwischen Sicherheit und Antwortzeit bei der Anmeldung finden. Die Ergebnisse beziehen sich nur auf das aktuelle Gerät und den aktuellen Browser; der Server muss separat getestet werden.
Passwort-Hashes sind nicht umkehrbar. Das Tool führt ausschließlich Berechnungen, Prüfungen und Parameteranalysen durch und bietet keine Entschlüsselung. Alle Berechnungen erfolgen lokal per WebAssembly im Browser. Passwörter und Hashes werden weder an den Server übertragen noch gespeichert. Wenn die lokale Engine nicht verfügbar ist, wird direkt ein Fehler angezeigt; es gibt keine serverseitige Ausweichberechnung.
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